Okt 08

39. Naturpark Schönbuchlauf

Im Gesamten ist es der 39. Naturparklauf aber bei mir war es der 2. und trotz des starken Regens ein bisschen ein Erfolg. Um 8 Uhr war ich mit Kati verabredet und wir fuhren gen Hildrizhausen. Es lief super auf der Straße und wir waren viel zu früh in der Halle. Da die Organisation hier super ist waren auch die Startnummern schnell geholt und wir stöberten noch schnell durch die kleine Messe um anschließend noch an den Tischen platz zu nehmen bis es los ging. Nachts hatte es ziemlich geregnet und es versprach ein matschiger Lauf zu werden. Das der Himmel seine Schleußen nochmal aufmachen würde und wir Patschnass werden würden kam uns erst 5 min. vor Startschuss im Auto wo wir unsere Überziehkleidung ablegten. Egal, der Lauf war bezahlt und wir waren nun mal schon hier und so starteten wir auch pünktlich im 9:30 Uhr. Es ging kurz durch die Stadt wo Polizeiautos mit Blaulicht die Strecke absperrten. Dann ging es auch schon Bergauf und ab in den Wald um es wieder Bergab rollen zu lassen. Es lief super bei mir und ich nutzte den Berg um erst Mal eine gute Zeit herauszulaufen. Km 8 ging es eben und ich nah einbisschen Tempo raus. Km 11 war die erste Verpflegung und ich nahm mal Vorsorglich ein Gel mit Tee zu mir. Dann ging es auch schon leicht hoch. Bei km 13 zog der Berg gut an und ich fühlte mich sehr langsam. Bei km 17 ging die Strecke dann raus aus dem Wald durch einen Golfplatz. Hier war der Wind ziemlich unangenehm da meine Shirts schon vom Regen bis auf die Haut durch waren. Gesehen hab ich so gut wie nichts, da mir an meiner Brille die Scheibenwischer fehlten. Bei km 18-19 überholte mich dann Günther von den flbw lern und wir quasselten kurz. Ich quälte mich an dieser Stelle schon mächtig aber das gehört dazu. Eigentlich wollte ich mal ein kleines Stück gehen, aber das wäre mir irgendwie peinlich gewesen. So rannte ich also was ich konnte und sah dann auch bald das Ziel, das aber noch zäh in einiger Entfernung lag. Dieser letzte km tat nochmal sehr weh, denn ich holte nochmal alles aus meinen müden Muskeln heraus um so gut wie möglich ins ziel zu kommen. Bremsen konnte ich leider nicht mehr und dwar foh das mir keiner in den Weg lief. Auf der Zielgeraden feuerten uns dann noch jede Menge Leute an und das trotz des heftigen Regen’s. Bei 2:11:53 h kam ich dann total happy ins Ziel, hatte ich meine 2:15 h von 2010 um 3 min verbesser, besser konnte es doch nicht sein. Schnell gingen wir dann zum Auto um die nassen Klamotten auszuziehen und uns auf den Weg nach Hause zu machen. Es war wieder ein wunderschöner Lauf im Schönbuch und auch wenn es nächstes Jahr entweder wieder schneit wie 2010 oder wie dieses Jahr in strömen Regnet, ich bin 2013 wieder dabei :-)

Okt 05

Baden Marathon Karlsruhe

Nun ist es ja schon wieder 3 Wochen her, mein Erfolgserlebnis für dieses Jahr. Wobei Erfolg kann man ja nicht sagen, aber so schlecht war es auch wieder nicht. Also von vorn wie immer. Es war Sonntag der 23.09.2012 und es war 6:30 Uhr. Mit Laufklamotten am Leib und mit gepacktem Rucksack geht’s los zu Leo Sport wo mich Laufkumpel Michael nach Karlsruhe abholen wollte. Lange musste ich nicht auf ihn warten und wir fuhren dann gen Marathon. Alles verlief super. Die Fahrt auf der Autobahn und die Parkplatzsuche alles perfekt wir waren Rechtzeitig. Dann Startnummer abholen. Finisher Rucksack abholen und kurz in der Halle sitzen wo ich Andrea gesehen und ein Schwätzle gehalten habe. Nochmal alle Klamotten überprüft, Startnummer angeheftet und ab zum Rucksack abgeben. Dann gleich zum Start. Da wurde noch ein bisschen gewitzelt und gelacht eh es ernst wurde. Ich ließ verlauten das ich vielleicht bei km 21 aussteige und so ließ Michael mich nicht aus den Augen. Das Tempo war recht gut, wir hatten uns hinter dem 4 h Pacemaker geklemmt. Die erste Hälfte hab ich von der Strecke recht wenig in Erinnerung da ich nur Füße und Beine gesehen hab, so eng ging es zu. Die Verpflegung an der Strecke ließ nicht zu wünschen übrig. Es gab reichlich Banane und Apfel. Isotrink und Apfelschorle und Wasser. Leider war alles vom Geschmack her lau und ich hab dann doch ein Cola vermisst. Da ich auf der 1. Hälfte nicht so laufen konnte wie ich wollte, war der erste Hm leider nur 1:58 h…naja da darf ich wenn ich unter 4 h bleiben will nicht arg langsamer werden. Nach km 22 musste ich Michael ziehen lassen, denn ich musste Tempo raus nehmen. Die Strecke hier war nun schön und Christoph ein alter Soldat lief eine Weile neben mir her und wir zogen uns mit einem netten Gespräch eine Weile. Irgendwann hatte ich ihn aber verloren und das fand ich schade. Das Schloß und sein Park war wieder ein sehr, sehr schöner Teil der Strecke auch wenn ich langsam wahnsinnig Hunger bekam. Banane wollte ich nicht zu mir nehmen da sie mir zu sehr im Magen liegen. Musste aber bei km 35 doch zulangen da sonst gar nichts mehr gegangen wäre. Mir fiel es echt schwer, besonders ab km 38 hatte ich absolut keine Kraft mehr, aber nachgeben wenn nur noch 4 km zu laufen sind? Nee niemals und so kämpfte ich mich weiter und wurde bei km 41 (schon fast Zieleinlauf) von einem Läufer voller Feuereifer angefeuert. Das gab mir nochmal einen Schub. Gleich hast du’s wieder geschafft sagte ich mir…siehste du kannst es doch noch, du stehst doch wieder einen Marathon durch. Einlauf ins Stadion, die Menge klatschte und jubelte. Ich bekam irre Gänsehaut und mit liefen jetzt schon die Tränen über die Wangen. Ich hab selten so üble Zieleinlaufbilder gehabt wie dieses Mal. Mit der Zeit von 4:06:43 h kam ich dann ins Ziel und auch wenn ich gern unter 4h gelaufen wäre bin ich mit mir zufrieden. Ich war auch nur 8 min. langsamer als Michael der ein super Rennen geliefert hatte. Wir fanden uns in der Kleiderausgabe wieder und fuhren dann auch bald nach Hause, vorher traf ich aber Christoph noch und den tollen Anfeurer kurz vor dem Ziel, der mir sagte er musste seinen Lauf schon nach 7 km aufgeben da er seinen Fuß verknackst hatte. Zuhause angekommen (Michael brachte mich wieder zum Leo Sport, der Tag der offenen Tür hatte) schnappten wir unsere Medaillen und stürmten mit großem Hallo den Laden von Tobias und Claudia die sich und ihre restliche Mannschaft auch riesig für uns freuten. Claudia versorgte uns gleich mit Kuchen und so feierten wir mit gan vielen lieben Menschen unseren Lauf. Schön war’s mal wieder. Danke Michael :-)

Sep 06

Ruelzheim 02.09.12

Eigentlich wollte ich bis zum nächsten Marathon keinen Lauf mehr machen aber das Leben kommt eben immer anders als man denkt. Da kam nämlich Kathrin und hat mich einfach mit nach Ruelzheim genommen. Naja warum auch nicht noch nen kleinen schnelleren Halbmarathon machen. Naja schnell ist gut gesagt, viel drin dürfte da nicht sein. Soweit so gut. Sonntag morgens um halb 7 Uhr aufgestanden, denn es muss ja noch in die Pfalz angereist werden. Kurz ein Frühstück und los ging es zur Kathrin die mich im Auto mitnehmen wollte. Man sollte meinen das sie ewig weit weg wohnt, denn ich hab mich in unserem Stadtteil ordentlich verlaufen und kam die 3 Straßen weiter die Katrin wohnt noch grade zeitig an. Die Fahrt war kurzweilig und schnell und Ruck Zuck standen wir bei der Startnummernausgabe. Schon der Parkplatz war heimelig und nett und auch die kleine Halle war einladend und nich sehr überfüllt, also alles ganz entspannt. Bis zum Start haben wir uns noch das kleine Hallenbad angeschaut in dem wir später Duschen durften das aber eigentlich und man muss sagen leider gar nicht mehr in Betrieb ist. Dann war auch schon der Startschuss, wirklich Lieb veranstaltet und auch die Strecke wirklich herrlich und absolut zum Geniesen. Reiner Waldweg und Topfeben für ne gute Zeit bestens geeignet. Kathrin hat nicht zuviel versprochen. Die zog nach dem Startschuss ordentlich los und baute ihren Vorsprung schnell aus. Meine Lunge pfiff noch aus dem letzten Loch, aber da sich das Teilnehmerfeld schnell auseinander zog kam ich gut in Tritt und konnte auch nochmal Tempo machen. Irgendwann hatte ich Kathrin wieder im Blick. Bei Kilometer 13 kam dann ein kleiner Einbruch, nicht mal mein Gel hat da geholfen, jedoch aber der Tee den sie dort verteilt haben. Km 19 war nochmal schwer und bei 1:48:58 h (offizielle Messung) kam ich dann glücklich ins Ziel. Ein bisschen Entäuscht war ich schon das ich nicht schneller war auf dieser ebenen Strecke, aber geplant war unter 1:50 h zu bleiben und das ist gelungen. Nach dem Duschen hat mich dann der Erfolg dermaßen übermannt, daß mir Kathrin mit Cola und Traubenzucker erste Hilfe leisten musste. Hier nochmal ein großes Dankeschön Kathrin :-) Fazit hier…Ruelzheim hat sich gelohnt und gerne lauf ich dort mal wieder. Eine sehr schöne, heimelige Veranstaltung mit besonderem Flair.

Jul 18

Mug Rug

Heute geht es mal nicht um das Laufen, wird ja auch langsam langweilig die ewige Rennerei. Heute geht es um die Rubrik was der Haushalt ganz dringend braucht und eigentlich hab ich mich bis jetzt geweigert sowas zu nähen. Es geht um Mug Rugs. Ja was sind Mug Rugs bzw was ist ein Mug Rug? Ein Mug Rug ist….und jetzt nicht lachen…ein Tassenteppich. Ja das muss man mal auf sich wirken lassen. Also ein Tassenteppich, sowas wie ein Platzset nur eben kleiner, so das nur eine Tasse drauf Platz hat und ein Keksle. Da ich ja Kaffeesüchtig bin und meine Liebe zu Keksen Gartenübergreifend bekannt ist, dachte ich mir es wäre ja kein Fehler nicht sowas zu haben. Man stelle sich vor, ich sitz gemütlich auf dem Sofa meinen Kaffee neben mir und mein Keksle dazu. Der arme Tisch…oder? Der wird ja dreckig. Dann muss ich den ja wieder putzen. Naja überzeugt war ich deshalb immernoch nicht. Letzte Woche hab ich dann beim Klamottenkaufen für Luki (Mensch der wird immer so schnell groß) ein Mug Rug Buch gesehen und (in geistiger Umnachtung) gekauft. Klar brauch ich sowas nicht, denn sowas näh ich mal kurz aus dem Hangelenk, aber ich muss ja meinem Ruf als Buchtechnisch bestbestückteste Quilterin gerecht werden. Meine Fachliteratur was PW Bücher angeht ist die Beste in meinem Kreis und wenn jemand ein Buch zu einem Thema sucht, ruft zuerst mich an. Aber ich schweife ab. Nun hab ich seit letzter Woche dieses Buch gewälzt und gestern Abend war mir langweilig. Nur vor dem Fernsehen sitzen ist leider nur was für mich wenn ich fast Tod bin und das war gestern eben nicht so. Da sich jeder irgendwohin verzogen hat, dachte ich mir, zuschneiden kannst ja schon mal. Da ich ja auch Stofftechnisch so viel habe, daß ich schon fast wieder verkaufen kann, konnte ich auch gleich loslegen. In meinem Hinterkopf hatte ich schon wie es aussehen soll. Zugeschnitten war das Ding schnell da die Dinger ungefähr zwischen 15×23 und 20×28 cm sind. Gut ab und zu auch ein bisschen größer, aber auch nur ein bisschen. Also da das Ding dann so schnell zugeschnitten war hab ich dann auch gleich genäht. Und da auch das so schnell ging hab ich auch gleich mein Quiltchen mit Rückseite und Vlies montiert (mit Sprühkleber was meinem Teppich super gefallen hat und nun alles daran kleben bleibt und schlecht wegzusaugen ist) Ja und blad darauf war mein erster Mug Rug fertig. Es wurde sogar ein ganz luxuriöser Mug Rug mit Löffelfach. War ganz stolz und happy und weil es so schön war und ich heute Morgen meine Läufchen sausen lassen habe (Schule von Luki sei Dank, da seine Lehrer wieder mal keine Lust auf Unterricht hatten) und erst heute Abend mit dem Lauftreff gehe, hab ich heute Morgen gleich nochmal eins genäht. Schon ne feine Sache da man hier Muster und Techniken austesten kann und sie dann zu Mug Rugs verarbeiten kann wenn man nicht weiß was man sonst damit machen soll.
Bin mal gespannt wie viele ich noch davon nähe.

Jul 07

3. Citylauf Leonberg

Eigentlich hab ich mich ganz gut gefühlt, Ernährungstechnisch fast alles richtig gemacht und doch hab ich mich wieder mal nicht besonders gefühlt während des Laufes. Aber ich fang mal von vorne an mit berichten. Ralf, Katrin und ich trafen mit unseren schönen, giftgrünen Shirts von unserem Sponsor Schaal und Müller ( hier wieder einen ganz besonderen Dank an euch) am Startbereich ein. Trafen uns mit unserer Laufgruppe und bekamen unsere Startnummern die uns Geli unsere Betreuerin besorgt hatte. Noch schnell ein Bild gemacht und los ging es an den Start. Leider war es schweineheiß und ich wusste schon das kann nix werden da kann ich nicht schnell laufen. Naja hauptsache durchkommen. Am Start traf ich noch Thomas und Jutta und quatschte ein bisschen mit ihnen. Eh schon aufgeregt wurde der Start immer wieder verschoben da sich uneinsichtige Fahrzeuge die Strecke blockiert hatten. Dann ging es endlich los und meine Beine waren schwer. Meine Uhr sagte ich sei sehr schnell und dachte nach 500 m schon mir platzt der Kopf, das halte ich so nicht durch. Meine Füße waren heiß als ob ich direkt auf dem Asphalt laufen würde. Also Tempo raus nehmen und auf ankommen laufen. Der Marktplatz mit seiner Steigung hinten zwang mich mal kurz in die Knie und dann ging es wieder ein bisschen Bergab zum erholen. Die Wolken zogen immer dichter zu und es versprach noch zu regnen. Na hoffentlich bald, mir ist es zu heiß und dann plötzlich ging es los. Ein heiden Sturm, ein Blitz danach Donner und ein Platzregen wie man ihn schon ewig nicht mehr hatte. Mensch ist das herrlich…der Regen wohlgemerkt..der Sturm sorte dafür das Absperrgitter umgeweht wurde und das Gewitter machte auch keinen guten Eindruck. Ich hoffte nur das Katrin und ihre Freundin schon im Ziel waren denn Katrin hat heftige Gewitterangst. Nach 2 min waren wir nass bis auf die Knochen und beim Bergablaufen in der Grabenstr. sah man nichts mehr da der Regen waagerecht kam. Meine Brille trug ich schon lange in der Hand da es mit Brille noch schlimmer zu laufen war. Dann kam die Zielgerade, auf Zuschauer musste man da diesmal verzichten die haben sich alle verkrümelt….klar, hätte ich auch. Ich sah auf meine Uhr und dachte, Mensch das schaff ich noch unter 50 min…ich hab gekämpft und gewonnen, zwar konnte ich meine Bestzeit nicht verbessern, aber mein Ziel hab ich erreicht zumindest unter den 50 min zu bleiben…hm der eine oder ander wird jetzt lachen, da ich mit 49:50 min sehr knapp unter den 50 min bin aber immerhin, mehr war nicht drin. Das Ziel war weitestgehend abgebaut, nur ein paar Zelte standen noch als Regenschutz und die Getränkeausgabe stand noch wie eine Eins im Regen.Mein Fazit: es war wieder nett und diesmal sehr Abenteuerlich, ich freu mich auf’s nächste Jahr und vielleicht klappt es ja dann wieder mit ner neuen Bestzeit.

Mai 18

Solitudelauf 2012

Dann erzähl ich eben gleich weiter. Nach meinem Desaster von Freiburg wollte ich eigentlich nicht mehr Laufen. Da kam ein kleines, zierliches Persönchen Namens Sigrid vom km Spiel und hat mich zum Gerlinger Solitudelauf überredet. Es seien noch mehr vom km Spiel da und wir könnten ein Treffen machen und ein 10 er sei doch immer drin. Klar bin dabei und wenn dann aber doch den Halben. Da ein Bekannter von mir und meinem Göttergatten als Zugläufer für den 10 er fungierte hab ich Ralf dann auch gleich überredet mitzulaufen. Anfahrt war kurz und wir waren schnell Nachgemeldet. In der Halle trafen wir jede Menge bekannte Gesichter und auch meine km Spieler haben uns schnell erkannt. Nach ein bisschen quatschen begaben wir uns zu den Bussen die uns zum Start brachten oben standenw ir dann noch ein bisschen zusammen bis die Hm‘ ler an den Start mussten. Der Startschuss fiel und ich lief los, zu Anfang etwas zu schnell, aber ich kam super weg und das Läuferfeld zog sich schnell auseinander so daß mich kein anderer Läufer behindern konnte. Zu warm angezogen war ich mit meinen Shorts auch nicht, und mein dünnes Langarmshirt war genial für die kalte Temperatunr. Eigentlich war Regen angesagt, den hatte die Organisation auf Mittags vertröstet. Der Lauf ist anspruchsvoll und von daher nicht einfach. Beim ersten Anstieg musste ich dann etwas Tempo raus nehmen. Es fiel mir schwer. Kein Wunder war schon seit Wochen nicht gut drauf. Während des Laufres sprach mich ein Mann an mit dem ich eine Weile gelaufen bin, es war sehr nett und hat mir gut geholfen. Irgendwann hat er mich aber verlassen, er war schneller als ich. Ich lief so gut ich konnte und war ganz gut in der Zeit. Dann ging es Bergab und ich konnte es rollen lassen und ein bisschen Zeit gut machen. Dann waren wir auch schon am Wasserturm und es ging wieder irre Bergauf, das ging wahnsinnig in die Beine und ich hatte fast keine Kraft mehr. Uns kam ein Frau mit Kinderwagen entgegen die unermüdlich angefeuert hat. Der kleine Wurm im Kinderwagen streckte die Hand raus und ich klatschte ab, die Freude war groß. Die Freude bei mir war auch groß als der Berg zu Ende war und es wieder Bergab ging. Dann endlich raus aus dem Wald und an Wiesen und Baumgrundstücke vorbei in eine Wohnsiedlung. Die kannte ich schon die ist heftig und geht in der Sonne Bergauf. Da dort wieder Bekannte von uns wohnen wurde ich wieder angefeuert. Nochmal ein kurzer und heftiger Anstieg der gewaltig in die Beine ging und dann nur noch Bergab und direkt ins Ziel. Mitbekommen hab ich leider kaum was, ich war nur Froh meine Zielzeit von Freiburg derart auf 1:51:22 h verbessert zu haben. Naja den Letzten Solitudelauf hatte ich in 1:50:46 h geschafft und wollte eigentlich drunter bleiben, aber mit dieser schlechten Verfassung die ich hatte, war ich voll und ganz zufrieden. Nun läuft es wieder besser und ich hoffe beim Citylauf gut abzuschneiden.

Mai 18

Desaster von Freiburg

Lange hab ich mir überlegt darüber zu schreiben, mein erstes Versagen, aber irgendwie gehört das ja auch zum Leben dazu und daher berichte ich über mein Desaster von Freiburg. Eigentlich hab ich mich auf Freiburg gefreut, ich kenne ja nur die Altstadt und dachte die seh ich während des Laufes, aber darüber später. Angemeldet hab ich mich ja direkt im Oktober als ich nach dem Alpmarathon nach Hause kam. Trainiert hab ich leider nicht richtig darauf hin. Zwei 25 er und nur einen 30 er und die waren zu weit vom Start entfernt. Meine 70 Wochenkm hätten eigentlich reichen müssen, aber irgendwie hat es nicht gerreicht. Also Sonntag der 1. April. Sehr Früh aufstehen, denn ich musste um 9:30 Uhr meine Unterlagen abgeholt haben. Zuhause musste ich noch 3 Mädels mitnehmen die beim Zuschauen dabei sein wollten. Die Fahrt war zäh und ich schon fast müde, ein Parkplatz zum Glück schnell gefunden und der Weg zur Messe recht weit. Auf der Messe schnell meine Unterlagen geholt und mich mit nem Bekannten getroffen der den Halben mitlaufen wollte. Da der Wetterbericht kalt angesagt hatte, hatte ich eine Capri an, ein Unterhemd und ein dünnes Langarmshirt. Der Wind blies heftig und mir war am Start irre kalt, was sich auf der Strecke sehr schnell geändert hat. Der Start war wieder sehr zäh für meine Begriffe und ich kam nicht richtig weg. Das ständige Überholen nahm mir Kraft so daß ich schon nach 3 km keine Lustm ehr hatte. Die Strecke für mich sehr langweilig, das Einzige was ich in Erinnerung habe sind häßliche Häuser und Wohnblöcke, von der Altstadt weit und breit nichts zu sehen. Die Innenstadt mit ihren vielen Zuschauern viel zu Eng und von den Massen bekam ich Panik. Immer wieder kam der Lauf ins stocken und man konnte nur noch gehen. Nach 17 km wollte ich mich in eine Wiese schmeißen und nicht mehr weiter. Na super dachte ich, das kann ja heiter werden. Schnell stand für mich nun fest, ich hör nach dem Halben auf. Da kam auch schon der Zieleinlauffür mich überhaupt nicht toll. Ich überlegte nochmal kurz und lief dann doch ins Ziel ein. 2:02:36 h hab ich gebraucht….unfassbar, so langsam war ich bei meinem ersten HM….mehr war aber nicht zu wollen. Danach fiel ich erstmal in ein tiefes Loch und wollte meine Laufschuhe an den Nagel hängen. Dann kam aber der Gerlinger Solitudelauf und Sigrid vom km Spiel die mich zu diesem Lauf überredet hatte…..aber das ist eine andere Geschichte die ich auch erzählen werde.

Jan 15

Hürdenlauf im Wald

Diese Woche lief es nicht besonders Lauftechnisch für mich, hatte ich Freitag und Samstag keine Lust zu laufen. So musste ich nun unbeding heute ein paar km mehr machen. Mit meiner schlechten Laune im Gepäck stürmte ich die Straße runter und dann ab in die Weinberge um mal was anderes zu rennen als sonst. Klar ging natürlich alles Kilometerlang berauf. Ich Nase voll vom laufen endlich oben angekommen und langsam wieder den Puls unter Kontrolle, wackelt mir da nicht ein Fuchs über den Weg. Panik macht sich breit bei mir und mein Puls schnellte wieder in die Höhe. Elender Scheiß denk ich mir, was mach ich jetzt. Rückzug? Nee. An dem Viech vorbei?…unmöglich…hm naja Schaum vor dem Mund hat er ja nicht, aber trotzdem will ich nicht von dem Ding angefallen werden bzw einfach nur gebissen werden. Ich steh da Auge in Auge mit dem wilden Tier, beide am Boden angeforen. Kommt ein Radfahrer angebraust und stört unser Tät ‚a Tät…Gott sei Dank. Der Fuchs haut ab in den Wald. Ha verjagt. Mit pochendem Herzen renn ich weiter, ein bisschen schneller als geplant denn ich hab immernoch Angst. Ja ja Anjalein im Wald, ist halt nix. Kaum hatte ich mich beruhigt wusste ich nicht mehr wo ich lang musste und nahm (natürlich) den falschen Weg und musste vorbei an einem Hundehalter. Naja denk ich mir, der wird seine Hunde schon aus dem Weg nehmen wenn ich komm. Weit gefehlt, der lässt sie laufen und als ich frag ob ich da einfach so vorbei kann, schreit der mich an. Was ich mir einbilde und überhaupt und sowieso und den Rest will ich nicht wiedergeben. Entschuldigen sie, meinte ich dann, ich war nur höflich. Das nächste Mal lass ich mich beißen und zeig sie an und das wird nicht billig für sie, da ich meine Beine beruflich brauche. Holla die Waldfee der wäre mir fast an die Gurgel und eh er einen seiner Wölfe auf mich hetzte gab ich Gummi. Werd mir nächste Woche meine Beine versichern lassen. Auf ne Million Euro dann kann ich in so nem Fall abkassieren. So macht es JLo mir ihrem Hintern ja ach und der wäre für so einen Hund ja viel Interessanter als meine alten, harten ,zähen Beine. Ich reg mich noch ein bissle übet den Vollpfosten auf der mir immernoch hinterbrüllte als mein Weg an einem Parkplatz zu Ende war und ich an der Straße stand. Ja cool was nun? Zurück auf keinen Fall, also an der Straße entlang bis ich nen Weg wieder in den Wald finde. Der kam dann auch und ich wusste endlich wieder wo ich war. Bald sollte es Bergab zum Glemseck gehen und ich plante schon den weiteren Streckenverlauf, da ich ja nun wusste wo ich war. Tja das war ein Fehlgriff denn nun stand ich vor einem Schild „Gesperrt wegen Baumfällarbeiten“ es lagen auch genug Bäume über dem Weg. Also dachte ich mir, wenn die Bäume nur ein paar Meter da liegen kann ich vorbei, sägen tun die am Sonntag ja bestimmt nicht. Also runter vom Weg ab in den Wald und die Bäume so gut es ging umrundet. Bald merkte ich aber daß das nicht der Hit war und ich dreht um und nahm den nächsten Weg der mich aber direkt an die Autobahn führte. Könnte ja ein Auto anhalten und mich mitnehmen lassen…nee geht ja auch nicht…super. Umdrehen ein Stück zurück und den nächsten Weg nehmen. Der endete an einem Abhang….Ahhhhh Scheiße…huschte es da durch mein müdes und schlecht gelauntes Hirn. Nee nicht mehr zurück sondern Abhang runter so gut es geht. Und siehe da ich kam auf einen Weg der ziemlich weiter oben mit Baumstämmen zugemüllt war. Der Weg hier bergab verlief nun Problemlos und ich konnte meinen Heimweg endlich ganz normal nach 17,5 km beenden. An sich wäre es ein erfolgreicher Lauf gewesen, aber richtig Spaß gemacht hat er nicht.

Nov 03

Albmarathon in Schwäbisch Gmünd

Es sollte ein denkwürdiger Tag werden, mein erster Ultra und das auf dieser Strecke. 50 km auf 1070 Höhenmeter mir schlotterten schon beim Gedanken darauf die Knie. Ich hatte mich noch nie so auf einen Marathon vobereitet, hatte noch nie dafür abgenommen und noch nie meine Wochenkm auf bis zu 100 km hochgeschraubt. Nun ja jetzt war der Tag der Wahrheit da und ich musste an den Start. Mein Magen rebelierte aber ich hatte mein Gepäck beisammen, meine Startunterlagen und meine Bahnfahrpläne im Rucksack und war um 6:30 Uhr auf dem Weg zum Bahnhof.Da fing das Dilemma auch schon an, meine S-Bahn kam nicht, aus was für einem Grund auch immer. Verzweifelt rief ich zuhause an um mir ein Taxi zum Bahnhof nach Stuttgart zu organisieren, das kam auch aber leider nur bis zum Schattenring, da war dann kein Durchkommen da die Feuerwehr wegen eines schweren Unfalls alles gesperrt hatte. Super ich komm nicht an den Start, nun lagen meine Nerven blank und Tränen liefen mir übers Gesicht.Mein Taxifahrer überlegte kurz und fuhr mich dann Schwäbisch Gmünd direkt an den Start. Oh wahnsinn ich durfte doch noch laufen. Startunterlagen kurz geholt und noch nen Kaffee trinken gegangen. Es war schweine kalt und ich überlegt ob ich wirklich kurz laufen wollte. Nee lieber nicht. Also ab in meine Capri, Kompressionssocken und Langarmshirt da drüber noch ein Kurzes, sollte es doch zu warm werden könnte ich auf der Strecke kurz tauschen. Auf dem Weg zum Start noch kurz am Klohäuschen angestanden. Da sprach mich Günther von den FL BWlern an und sellte mich Gero (den kenn ich von Philip, Thomas und Volker schon) und Schauläufer (den ken ich vom km Spiel) vor. Die Beruhigten meine Nerven noch kurz und dann ging es auch schon los. Der Startschuss ganz unspektakulär und das lsotrotten auch. Da ging es hinaus aus Gmünd und ganz erträglich noch eben. So ganz erinner ich mich nicht mehr an die Strecke, irgendwann ging es nur noch Bergauf und wollte nicht mehr aufhören. Dann ging es wieder eben und ich dachte so der erste Berg war geschafft. Tja weit gefehlt, das war der erste kleine Anstieg zum eigentlichen Anstieg und der war eeeecht heftig und schon nicht mehr zu laufen. Der Hohestaufen war erklommen und wir rannten um einen Baum der unser Wendepunkt war. Schlimmer geht es nicht, dachte ich, aber auch da dachte ich falsch, den Bergab war die reinste Hölle wurde aber durch den anblick einer schönen Kirche entlohnt. Eine Weile ging es dann eben bzw. wellig und schon von weitem konnte ich das nächste üble Ziel sehen, den Rechberg. Da ich einen sehr lieben Menschen kenne der von dort ist, suchte ich irgendwie immer nach einem bekannten Gesicht und das obwohl ich wusste das es nicht da sein würde, na egal. Auch hier war wieder kein Ende vom Bergauf in Sicht und wurde zum Ende des Gipfels auch noch schlimmer. Der Weg wurde gesäumt von Madonnenbildern und Kreutzen und ich fühlte mich wie auf einer Pilgerrennerei. Es kamen auch viele Wanderer entgegen die mich irgendwie nervten. Oben auf dem Rechberg angekommen, war das Ziel vom 25 km Lauf. Ich hörte nur meinen Namen und meine Durchgangszeit und das ich die Hälfte nun hätte, der Sprecher, sehr nett. Mehr hab ich nicht vom Rechberg mitbekommen. Ah ja ich nahm mir ordentlich vom Verpflegungsstand da mir der Magen auf Halbmast hing und ich Durst hatte wie irre. Das tat gut. Ich weíß noch das es dort oben schön war, hab irgendwie einen Friedhof in Erinnerung weiß aber wirklich nicht was dort oben war. Dann ging es wieder irre Bergab, es war sehr eng und die 25 km Läufer mussten diesen Berg runter zum Shuttlebus. Außerdem kamen auch hier Wanderer entgegen. Leider nahm keiner Rücksicht auf uns Läufer und da ich den Bergab in vollem Lauf nicht bremsen kann, hab ich nun ein paar Menschen auf dem Gewissen die ich umgerannt habe.“Leichen pflastern ihren Weg“ fiel mir dazu nur ein. Egal damit konnte ich mich nun nicht mehr aufhalten, sonst will ich gar nicht mehr weiter laufen. Ok die Hälfte hab ich jetzt nur noch den Stuifen und ich bin durch. Aber auch der erwies sich absolut nicht als harmlos. Trampelpfad gnadenlos den Berg hoch und das über Wurzeln und Matsch und das ohne Ende. Hier war zum ersten Mal der Gedanke der Aufgabe, aber wer will mich hier mit dem Auto oder sonst was abholen? Wenn überhaupt müsste jetzt ein Panzer her, der kommt aber mit Sicherheit nicht wegen mir, also weiter. Auch dieser Berg hatte ein Ende, ein unspektakuläres zwar aber es hatte ein Ende. Nun ging es sehr wellig weiter und mich nervte jeder kleine Hügel. Günther kam mir mal entgegen und machte Fotos. Er fragte nach meinem Befinden..“ich mag nicht mehr“, meine kurze Antwort. „Das Schlimmste hast du“, gut das hilft mir. Also weiter und am besten ohne Denken. Dann wieder ein mega Astieg zu einer kleinen Kapelle dort spielte die Feuerwehr Marschmusik die uns den Berg nach oben pushte. Noch kurz in den Wald, um den Wendepunkt und zurück. Nun ging es schwer Bergab und ich bekam schmerzen in der Hüfte die sich aber erledigten sobald es wieder eben wurde. Super km 40 war erreicht und noch ein kurzer Nahrungsaufnahmestop am Verpflegungsstand. Nun taten mir die Oberschenkel weh, das durfte es aber auch nach der Strecke. Es wurde einsam auf einem Radweg an der Straße entlang, aber das war mir egal. Der Weg ziehrte die 42,2 km Marke und ich dachte, normalerweise wäre ich jetzt fertig, aber meine Beine gaben noch was her, Gels sei Dank. Die restlichen km spulte ich nur noch Blind ab, lief ein paar Meter mit nem netten Österreicher, der ne Deutschlandtour an den Lauf anhängen und so seinen Urlaub verbringen wollte. Ich gab ihm Tipps für Stuttgart und dann war er an der letzten Verpflegungsstelle weg. Ich leerte noch kurz 3 Becher Cola in mich rein und genoß die letzten 3 km. Da traf ich eine alte Bekannte von Simmozheim die schwere Probleme mit Krämpfen hatte. Ich munterte sie kurz auf und lief weiter. Über Pflaster durch die Stadt Gmünd und dachte es hört gar nicht mehr auf. Da ertönte ein Band die kurz vor Ziel Stimmung machte. Die gaben mir nochmal kurz Kraft und ich stürmte alles gebend ins Ziel…das allerdings auch sehr unspektakulär war, aber mir egal, ich hatte es geschafft und das in weniger als den gedachten 6 h…mein Zieleinlauf war bei 5:33:26 h ich war Happy mein erster Ultra und ich hatte ihn geschafft. Im Ziel traf ich dann noch Tine, die Freundin meiner Nachbarin, die den 10 er gelaufen ist.Dank ihr kam ich sogar unbeheligt nach Hause, denn sie nahm mich in ihrem Auto mit. Alles in Allem war es schön, aber sehr anstrengend…ob ich es wieder tun würde?…ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber ich glaube schon :-)

Aug 18

Sommer, Sonne, Schneckennudeln

Seit ich weiß was ich im Oktober für einen Marathon machen möchte fühle ich mich nicht mehr wohl in meiner Haut. Es muss ein bisschen was an Gewicht verloren werden und so hab ich mal wieder meine Ernährung umgestellt. Da im Fitnessstudio alle auf Kohlenhydrate verzichten so gut es geht tu ich das auch. Kann ja nur gut sein. Hab ja auch schon 3 kg verloren, zwar recht mühsam aber immerhin sind sie weg. Nun waren wir letzte Woche im Urlaub in den Bergen und haben uns fast nur von Brot ernährt. Jetzt braucht mein Luxuskörper wieder Eiweß und Ballaststoffreiche kost. Nun ja Dienstag fing es mit Schaschliktopf mit Reis (Vollkorn ungeschält..rein Bio..natürlich) los, dazu einen riesen Salat. Man tat das gut. Abends dann nichts mehr, das reichte ja auch vom Mittag noch. Gestern gab es nix außer ein Focaccia mit Pute, da außer mir sowieso niemand zuhause war und Abend dann noch ein Salätle. Heute hing mir dann er Magen dermaßen auf Halbmast, daß ich mir in rekordgeschwindigkeit ne Tiefkühlpizza reingepfiffen hab (ohne Salat wohlgemerkt) und hinterher ein fettes Vanilleeis einmal mit Schokosoße und einmal mit Erdbeersoße…mein Magen konnte sich nicht entscheiden und mein Hirn wollte nichts dazu sagen. Nicht daß das gerreicht hätte…nein…ne Stunde später kam dann zum Kaffee noch eine nette kleine Schneckennudel, die mich beim einkaufen angefleht hat sie mitzunehmen und da ich ja ein weiches Herz hab….naja die lag dann auch noch in meinem Magen und machte sich breit. Da heute ja eine wahnsinnshitze war, genoss ich den Nachmittag auf meiner Riesenterasse und genoss die Sonne bis ungefähr um halb sechs, da wollte ich dann laufen gehen. Naja es wird schon einiges an Schatten haben auf meiner Strecke dachte ich so bei mir. Zelebrierte mein ankleiden, schnallte meine Trinkflasche um und wanderte los. weit kam ich nicht, denn nach den ersten 2 km wurde ich meine Schneckennudel los, die unbedingt wieder ans Licht wollte…Sche….. aber auch. Mann war mir schlecht. Laufen konnte man das schon nicht mehr nennen und als ich dann wieder einigermaßen in fahrt kam, begehrte auch die Pizza nach draußen…ja super, hätte ich mir das essen auch sparen können. Mein Kreislauf fuhr mit mir Achterbahn und ich wechselte laufen mit wandern ab. Das hat keinen Sinn, ich kann nicht mehr, dachte ich nach 10 km so bei mir und rief mir mein heimatliches Taxi an dessen Fahrer (mein Ehemann) mich mitleidig ansah. Sagen wollte er nichts, denn er kennt mich, wenn ich mich abholen lasse, dann ist es schlimm. Zuhause angekommen brach ich erstmal in Tränen aus und suchte Trost…der kam dann unerwarteter weiße von Ralf, mit dem Spruch…Mensch deine 10 km haste doch geschafft. Hmmm da hatte er Recht…aber ich wollte doch mindestens 13 haben. Nun ja es sollte nicht sein…dann sitz ich eben auf meine Terasse, genieß den Sommerabend, warte auf das Gewitter und schreibe mal wieder einen Bericht in meinem Blog.

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